Vom Standard bis zum Swing -
Tanzen ist Lebensfreude

Tauche ein in die faszinierende Welt des Paartanzes! Ob langsamer Walzer oder feurige Salsa – bei uns findest du garantiert den Tanzstil, der zu dir und deinem Partner passt. Tanzen verbindet, schafft Erinnerungen und stärkt Beziehungen. Egal ob Anfänger oder erfahrener Tänzer, unser Tanzsportklub bietet dir die Möglichkeit, deine Leidenschaft zu entdecken, dich weiterzuentwickeln und in geselliger Atmosphäre neue Menschen kennenzulernen. Lerne von erfahrenen Tanzlehrern, genieße die Musik und lass dich vom Rhythmus mitreißen.
Was ist Paartanz?

Was ist Paartanz?

Wie der Begriff bereits vermuten lässt, tanzen beim Paartanz üblicherweise zwei Personen miteinander. Beide spielen dabei so eng zusammen, dass …

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Was ist Paartanz?

Wie der Begriff bereits vermuten lässt, tanzen beim Paartanz üblicherweise zwei Personen miteinander. Beide spielen dabei so eng zusammen, dass das gemeinsame Tanzen fast mühe- und reibungslos erscheint. Klassischerweise gibt es beim Paartanz eine führende Rolle, die traditionell vom Mann eingenommen wird, und eine folgende Rolle, die in der Regel die Frau übernimmt. Durch diese Rollenverteilung sind sowohl improvisierte Paartänze, bei denen sich beim Tanzen die führende Rolle die Schrittfolge ausdenkt und den Tanzpartner führt, als auch einstudierte Choreografien möglich.

Wer Paartanz als Hobby für sich entdecken möchte, kann regelmäßig an Tanzkursen und -stunden teilnehmen und sich so stetig verbessern. Darüber hinaus könnt ihr, wenn ihr sportlich ambitioniert seid, an Wettkämpfen teilnehmen und so euer Können mit anderen messen und eure Leistungen von einer Jury beurteilen lassen.

Auch wenn du keinen Tanzpartner hast, kannst du Tanzen als Hobby dennoch für dich entdecken. Interessierst du dich fürs Paartanzen, hast du in vielen Tanzkursen die Möglichkeit, einen geeigneten Tanzpartner vor Ort kennenzulernen. Andernfalls kannst du auch beim Solotanz oder bei Gruppentänzen deine Freude am Tanzen ausleben.

Zusammen tanzen

Zusammen tanzen

Tanzen hält nicht nur körperlich und geistig fit, gerade Paartanz gibt dir auch die Gelegenheit, ein neues Hobby gemeinsam mit …

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Zusammen tanzen

Tanzen hält nicht nur körperlich und geistig fit, gerade Paartanz gibt dir auch die Gelegenheit, ein neues Hobby gemeinsam mit deinem Partner zu entdecken. So könnt ihr gemeinsam Zeit verbringen und euch so noch besser kennenlernen bzw. Seiten voneinander entdecken, die ihr noch nicht kanntet. Darüber hinaus bietet Paartanz euch diese Vorteile, die ihr gleich von der ersten Tanzstunde an genießen könnt:

  • Beziehung stärken: Beim Paartanz arbeitet ihr zusammen und bildet gemeinsam eine Einheit. Das macht nicht nur viel Spaß, sondern gibt euch auch die Möglichkeit, euch gegenseitig zu motivieren und zu unterstützen.
  • Sport und Spaß verbinden: Gerade im Alltag fehlt oft die Zeit, Sport zu treiben und sich fit zu halten. Wenn sich du und dein Partner für Paartanz begeistern könnt, profitiert ihr von einem guten Ganzkörpertraining, stärkt eure Kondition und habt gleichzeitig viel Spaß an eurem gemeinsamen Hobby.
  • Neue Leute kennenlernen: Im Tanzkurs trefft ihr auch andere tanzbegeisterte Paare und könnt so Freundschaften mit Menschen knüpfen, die eure Tanz-Leidenschaft teilen.
  • Abwechslung vom Alltag: Ein gemeinsamer Tanzkurs lässt euch den Alltag für ein paar Stunden vergessen. So könnt ihr gemeinsam eventuellen Stress abbauen und einen sorglosen Abend verbringen.

Beim Paartanz braucht ihr keine besondere Ausstattung: Ein bequemes Tanz-Outfit aus Alltagskleidung und sauberen Turnschuhen reicht meist vollkommen aus. Eine Gelegenheit eure Abendgarderobe auszuführen, habt ihr bei Tanzveranstaltungen und Bällen, die von vielen Tanzschulen regelmäßig veranstaltet werden. Dort könnt ihr gemeinsam einen schönen Abend verbringen und das Gelernte auf dem Tanzparkett vorführen.

Beim Paartanz haben viele Angst vor Fehlschritten. Jedoch können beide Tanzpartner gerade aus diesen Fehlern gut lernen. Versucht beim Tanzen daher einfach Spaß zu haben und verlasst euch auf die Anleitung eures Tanzlehrers. Die Routine kommt dann ganz automatisch.

Swing-Tänze

Swing-Tänze

Wer gern schnell, wild und energiegeladen tanzt, für den sind Swing-Tänze genau richtig. Diese Tänze stehen für Unbeschwertheit und Lebensfreude. …

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Swing-Tänze

Wer gern schnell, wild und energiegeladen tanzt, für den sind Swing-Tänze genau richtig. Diese Tänze stehen für Unbeschwertheit und Lebensfreude. Typisch werden diese Tanzstile zur gleichnamigen Musikrichtung getanzt, aber auch beispielsweise Songs aus den Genres Rock 'n' Roll oder Blues eignen sich für Swing-Tänze. Typisch für Swing-Tänze ist die Interpretation der Musik sowie der gegenseitige Austausch von Bewegungsideen. Beliebte Paartänze im Swing sind beispielsweise:

  • Jive: Spritzig und lebensfroh wirkt der Jive und erinnert daher eher an einen Swing-Tanz. Auch dieser Tanzstil wird stationär getanzt, allerdings lassen seine federnden Bewegungen, der durchgehende Hüftschwung sowie Kicks und Positionswechsel den Jive schnell und fröhlich wirken.

  • Lindy Hop: Dieser Tanzstil gilt oft als der ursprüngliche Swing-Tanz. Er lässt viel Raum für Kreativität und ist von raumgreifenden Figuren und Improvisation gekennzeichnet. Der Lindy Hop hat viele Ideen aus dem Charleston übernommen, weshalb ein moderner Swing-Tanz oft eine Mischung aus Charleston und Lindy Hop ist.

Standard Tänze

Standard Tänze

Zu den Standardtänzen zählen heute Langsamer Walzer, Tango, Wiener Walzer, Slowfox und Quickstep. Bei den Standardtänzen ist der Körperkontakt, durch …

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Standard Tänze

Zu den Standardtänzen zählen heute Langsamer Walzer, Tango, Wiener Walzer, Slowfox und Quickstep. Bei den Standardtänzen ist der Körperkontakt, durch den die Tanzpartner ohne Unterbrechung verbunden bleiben und Haltung von besonderer Bedeutung.

Langsamer Walzer

Der Langsame Walzer ist eine „sanftere Form“ des Wiener Walzers. Um 1920 entwickelte sich daraus in England der Langsame Walzer, der wegen seiner Herkunft auch English Waltz genannt wird.

Wiener Walzer

Der Wiener Walzers ist der älteste der modernen Gesellschaftstänze. Beliebtheit gewann er durch Musikstücke im 3/4-Takt von Lanner und Strauß. Hohe Geschwindigkeit und ständige Drehbewegung machen den Wiener Walzer zu einem anstrengenden Tanz.

Tango

Der ursprüngliche Tango kommt aus Argentinien und Uruguay. Der Tango ist geprägt vom Wechsel zwischen Aktion und Pause. Im Gegensatz zu den anderen Standardtänzen ist der Tango kein Schwung-, sondern ein Schreittanz. Es findet also kein Heben und Senken statt.

Slowfox

Der Slowfox ist sowohl technisch als auch musikalisch sehr anspruchsvoll und wird erst ab höheren Tanzlevels getanzt. Kontinuierliche, fließende, raumgreifende und weiche Bewegungen des Paares sind charakteristisch für diesen Tanz.

Quickstep

Dieser Tanz im 4/4-Takt gehört zu den afroamerikanischen Tänzen und ist um 1910 in Nordamerika entstanden. Beim Quickstep ist die Körpergeschwindigkeit bei Slow fast die gleiche wie bei Quick. In der Familie der Standardtänze gilt er perlend in seinen langgestreckten Bewegungen und spritzig in seinen Hüpfschritten.

Lateinamerikanische Tänze

Lateinamerikanische Tänze

Samba, Cha-Cha-Cha, Rumba, Paso Doble und Jive werden im Turniertanz als Lateinamerikanische Tänze zusammengefasst. Anders als in den Standardtänzen, bei …

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Lateinamerikanische Tänze

Samba, Cha-Cha-Cha, Rumba, Paso Doble und Jive werden im Turniertanz als Lateinamerikanische Tänze zusammengefasst. Anders als in den Standardtänzen, bei denen in erster Linie die Bewegung des Paares im Raum die tänzerische Botschaft vermittelt, steht hier die aufeinander abgestimmte Bewegung der einzelnen Tänzer im Vordergrund. Alle lateinamerikanischen Tänze thematisieren die Paarbeziehung auf unterschiedliche Art und Weise.

Samba

Der Samba in seiner Grundform stammt aus Brasilien und man denkt sofort ab Karneval in Rio und seine Sambaschulen. Typisch für den Samba im 2/4 Takt sind schnelle Hüftbewegungen und das als „Bouncen“ genannte Vor-und-Zurück des Unterkörpers. Da der Samba kein stationärer Tanz ist, entsteht eine fließende Bewegung über das Parkett.

ChaChaCha

Der Cha-Cha-Cha ist kubanischen Ursprungs, der weitgehend am Platz getanzt wird. Ähnlichkeiten zur Rumba sind in Grundschritt und Basic-Figuren zu finden, die Hüftbewegung hat jedoch durch das höhere Tempo und den schnellen Wechselschritt einen anderen Charakter.

Rumba

Ebenfalls aus Kuba ist die Rumba zu uns gekommen. Bei diesem etwas langsameren Tanz geht es um das leidenschaftliche und erotische Werben von Mann und Frau umeinander. Hervorzuheben sind die für die Rumba charakteristischen Hüftbewegungen sowie schnellere Drehungen der Körper.

Paso Doble

Unter dem Paso Doble versteht man die tänzerische Interpretation des Stierkampfes und ist damit eine Ausnahme unter den Lateinamerikanischen Tänzen. Der Herr tanzt den Torero, die Dame stellt das rote Tuch – eine Flamencotänzerin oder den Schatten des Toreros dar. Dies zeigt sich in Haltung, Schritten und Figuren – ein Körperkontakt zur Dame findet selten statt.

Jive

Der Jive im 4/4 Takt getanzt hat viele Verwandte und ist afroamerikanischen Ursprungs (Lindy Hop, Blues, Swing, Rock’n’Roll, Boogie). Der Jive wird in der offenen Tanzhaltung getanzt – offene Figuren, Kicks und Twists sind charakteristisch. Hauptmerkmal ist das leichte, lockere Durchschwingen der Hüfte.

Formations-Tänze

Formations-Tänze

Formationstanz ist eine Mannschaftsdisziplin des Tanzsports und wird in den Lateinamerikanischen und Standard Tänzen gezeigt. Eine Formation besteht aus 6 …

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Formations-Tänze

Formationstanz ist eine Mannschaftsdisziplin des Tanzsports und wird in den Lateinamerikanischen und Standard Tänzen gezeigt. Eine Formation besteht aus 6 bis 8 Paaren, die gemeinsam zu einer eigenen, selbstgewählten Musik, eine choreografierte Darbietung tanzen. Die Musik darf maximal 6 Minuten lang sein und beinhaltet Einmarsch,
Hauptteil (3 bis max. 4,5 Minuten) und Ausmarsch.

Typisch für den Formationstanz ist, dass sich die Tänzerinnen und Tänzer in festgelegten Mustern über die Tanzfläche bewegen. Dabei entstehen Bilder, Reihen, Kreise, Diagonalen oder andere geometrische Formen, die sich während des Tanzes ständig verändern. Die Bewegungen sind genau aufeinander abgestimmt, sodass das Team wie ein einziger, zusammenhängender Körper wirkt.

Bewertet werden, ausschließlich im Hauptteil, unter anderem:

  • Technik der einzelnen Tänzerinnen und Tänzer
  • Gleichklang und Synchronität im Team
  • Gestaltung der Formationswechsel
  • Musikalität und Ausdruck
  • Gesamteindruck der Darbietung

Formationstanz verbindet also sportliche Präzision, künstlerische Gestaltung und Teamarbeit. Er wirkt für das Publikum besonders eindrucksvoll, weil viele Einzelbewegungen zu einem großen, geordneten Gesamtbild verschmelzen.